Ratgeber: In neun Schritten zum Traumjob

Traumjob finden

Sind Sie unzufrieden mit Ihrem derzeitigen Beruf und gehen Sie Ihrer Tätigkeit nur ungern nach? Wenn Sie davon träumen, etwas anderes zu machen und endlich einen Beruf finden möchten, der Ihnen wirklich Spaß macht und zu Ihnen passt, dann sollten Sie nicht länger warten. Suchen Sie zielgerichtet nach einer neuen Stelle und nehmen Sie Ihr Glück in die eigenen Hände. Die folgenden 9 Tipps helfen Ihnen dabei.

1. Genaue berufliche Ziele definieren

Wissen Sie lediglich, dass Sie sich keinen langweiligen, sondern einen spannenden Beruf wünschen oder wissen Sie auch, als was Sie wirklich arbeiten möchten? Was ist Ihre Berufung? Welche Branche soll es sein? Um welche Produkte soll es gehen? Welche Bedingungen sollte Ihr Arbeitsplatz erfüllen und wie weit darf er entfernt sein?

Diese Fragen sollten Sie im Vorfeld klären, damit Sie die Suche gezielt beginnen können. Bevor es überhaupt möglich ist, seiner eigenen Berufung zu folgen, muss sie immerhin erst einmal erkannt werden.

2. Wie finden bzw. erkennen Sie den eigenen Traumberuf?

Was der Traumberuf für einen selber ist, ist eine Frage des Charakters, der Persönlichkeit und Stärken: Ein kommunikativer Mensch würde in einem einsamen Labor wahrscheinlich völlig falsch aufgehoben sein, während eine schüchterne Person wohl im Verkauf oder Vertrieb nicht an der richtigen Stelle ist. Ein sehr analytisch denkender Mensch fühlt sich wahrscheinlich in einem Job, in dem es in erster Linie um Kreativität geht, schnell überfordert, während jemand mit starkem Bewegungsdrang nicht acht Stunden vor dem PC sitzen möchte.

Es geht letztendlich darum herauszufinden, was einem Spaß macht und was man gut kann. Setzen Sie sich mit Ihren Interessen, Stärken und Zielen auseinander. Natürlich können Sie auch an Ihren Träumen und Wünschen erkennen, wonach Sie sich sehnen.

3. Richtiges Unternehmen auswählen

Ihre Berufung und einen dazu passenden Beruf auszuüben ist sehr wichtig. Fast genauso wichtig wie der richtige Job ist es aber auch, das passende Unternehmen zu finden. Was nützt die beste Tätigkeit, wenn der Arbeitgeber nicht passt?

Daher spielt die Firma, bei der Sie sich bewerben, ebenfalls eine entscheidende Rolle. Handelt es sich um ein kleines Unternehmen, eine mittelständische Firma oder einen Großkonzern? Wie ist die Hierarchiestruktur?

Das Internet bietet hierzu viele leicht zugängliche Informationen: Schauen Sie nach, wie sich das Unternehmen selbst darstellt. Prüfen Sie, was Kunden und Mitarbeiter z.B. in Foren und Bewertungsportalen schreiben. Nutzen Sie die Möglichkeit, sich bei Branchenstammtischen oder Veranstaltungen mit Mitarbeitern des künftigen Arbeitgebers auszutauschen.

4. Keine Angst vor Veränderungen haben

Viele Menschen sind nur mit ihrem Alltag beschäftigt und kümmern sich nicht darum, ihre eigene Berufung zu finden. Stattdessen arbeiten sie jahrelang in einem Job, der nicht ihren Vorstellungen, Talenten und Begabungen entspricht, der ihnen kaum Spaß macht und keine Zufriedenheit bringt. Dennoch wird die Situation tagein, tagaus akzeptiert und einfach hingenommen.

Die Gründe hierfür sind manchmal Bequemlichkeit und oftmals die Angst vor Veränderung. Der Berufung zu folgen geht häufig damit einher, Grundlegendes zu verändern, Entscheidungen zu treffen und auch Risiken einzugehen. Doch es lohnt sich. Denn am Ende kann eine Tätigkeit stehen, die Zufriedenheit bringt und Ihre Lebensqualität dauerhaft erhöht.

5. Für neue Möglichkeiten offen sein

Wenn Sie nach ausgeschriebenen Stellen recherchieren, sollten Sie für viele Möglichkeiten offen sein. Es muss nicht immer dasselbe Berufsfeld sein. Sie können sich auch für andere Tätigkeiten bewerben, für die Sie sich begeistern und die Ihnen vielleicht noch mehr zusagen. Mit der heutigen Schnelllebigkeit in vielen Arbeitsbereichen bieten sich oftmals völlig neue, ungeahnte Optionen.

6. Richtig nach dem Job suchen

Die Suche über Stellenanzeigen oder Jobbörsen ist der klassische Weg bei der Jobsuche. Eventuell werden noch einige Blind- oder Initiativbewerbungen verschickt. Dies ist auch völlig richtig so, doch nicht alle Jobs stehen in der Zeitung oder ähnlichem.

Viele Berufsoptionen verbergen sich im verdeckten Arbeitsmarkt. Daher ist es wichtig, zu schauen und zu fragen, wo vielleicht Jobs vergeben werden, die einen interessieren.

Dann ergeben sich oftmals Chancen, die Sie nicht vermutet hätten. Greifen Sie hierzu auf Ihr Umfeld zurück. Überlegen Sie: Wer hat Kontakte oder Erfahrungen im anvisierten Berufsfeld? Welche beruflichen aber auch privaten Kontakte können Sie nutzen?

7. Jobs prüfen und ausprobieren

Ausbleibende Leistung kann ein Anzeichen dafür sein, dass man dem falschen Beruf nachgeht. Doch auch, wenn Sie in Ihrem Job brillieren, muss er nicht Ihrer Berufung entsprechen. Das Wichtigste ist, wie zufrieden Sie mit der Situation sind. Wie fühlen Sie sich morgens, wenn Sie aufwachen und an den bevorstehenden Arbeitstag denken?

Um die richtige Berufung zu finden, geht Probieren oftmals über Studieren. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten wie Praktika, der Umstieg auf Zeit im Rahmen eines Sabbatical und auch die Beschäftigung in der Zeitarbeit bietet Möglichkeiten verschiedene Arbeitgeber und verschiedene Tätigkeiten kennenzulernen.

Wenn Sie sich auf diese Weise ausprobieren, können Sie Ihre Berufung erkennen. Und auch Umwege können Sie weiterbringen.

8. Vorbereitung für die Bewerbung

Eine gute Vorbereitung ist auch bei der Karriereplanung entscheidend. Nehmen Sie daher das Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben möchten, schon vor dem Bewerbungsgespräch genau unter die Lupe. Finden Sie so viel wie möglich über es heraus. Informationsquellen gibt es viele: beispielsweise Broschüren, die firmeneigene Homepage, Netzwerke wie LinkedIn und XING oder durch eine Suche bei Google.

9. Zielgerade: Beim Bewerbungsgespräch überzeugen

Vor Ort sind Eigeninitiative und Fingerspitzengefühl notwendig, um den Personaler von sich selbst zu begeistern. Nun können Sie damit punkten, dass Sie sich mit dem Unternehmen bereits vertraut gemacht haben.

Sie können eindrucksvoll unterstreichen, warum Sie für dieses Unternehmen arbeiten möchten und der perfekte Mitarbeiter sind. Notieren Sie sich vor dem Vorstellungsgespräch auch Fragen, die sie noch zum Unternehmen und Ihrer künftigen Tätigkeit haben. So erfahren Sie noch mehr und bekunden gleichzeitig Offenheit und Interesse.

Fazit

Bis die eigene Berufung und der Traumjob gefunden sind, ist manchmal einiges auszuprobieren. Legen Sie Angst und Bedenken ab, (kalkuliert) ein Risiko einzugehen und Veränderungen zu wagen. Das Leben ist zu kurz, um einem Job nachzugehen, der keinen Spaß macht, nicht den eigenen Vorstellungen entspricht und Sie unzufrieden macht.

Die Chancen den Traumjob zu finden sind gerade in Deutschland zurzeit extrem gut. Nicht der Mangel an interessanten Stellenangeboten ist das Problem, sondern eher die Art und Weise, wie wir danach suchen.

Sie sollten herausfinden, was der perfekte Job für Sie ist. Stellen Sie sich hierzu auch die Fragen:

  • Was sind Ihre Fähigkeiten, Stärken und Talente?
  • Wo möchten Sie arbeiten und was erwarten Sie von Ihrem Job?

Manchmal hilft es auch, in Gedanken einige Jahre in die Zukunft zu gehen. Stellen Sie sich vor, wie Sie dann leben und wo Sie arbeiten möchten. Dies kann Sie näher zu Ihren Wünschen und Träumen bringen.

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