Jobprofile: Mechatroniker / Mechatronikerin

Jobprofil: Mechatroniker

Ein abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft: Das Berufsbild des Mechatronikers beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel der Mechanik und Elektronik. Mechatroniker/in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Mechatroniker bauen, warten oder installieren verschiedenste mechatronische Systeme, von der Waschmaschine bis hin zu großen maschinellen Anlagen und Röntgengeräten.

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Aufgaben- und Tätigkeitsfelder des Mechatronikers

Als Mechatroniker bearbeiten Sie Aufgaben aus den Bereichen der Elektronik, Mechanik und Informationstechnik. Hierzu gehören zum Beispiel das Sichten von Schaltplänen, Bedienungsanleitungen und Konstruktionszeichnungen, die Herstellung von mechanischen, elektronischen und elektrischen Bauteilen sowie die Montage solcher Bauteile zu ganzheitlichen mechatronischen Systemen.

Darüber hinaus sind Mechatroniker auch für die Inbetriebnahme und Wartung bereits fertiger Anlagen zuständig. Dies bedeutet beispielsweise, dass sie diese entsprechend programmieren und wichtige Software installieren.

Branchen und Unternehmen, in denen Mechatroniker arbeiten

Als Mechatroniker können Sie in gänzlich unterschiedlichen Branchen und Sektoren arbeiten. Zum Beispiel:

  • im Kraftfahrzeugbau
  • in der Informations- und Telekommunikationstechnik
  • in der Feinmechanik und Optik
  • im Luft- und Raumfahrzeugbau
  • im Maschinenbau
  • im Werkzeugbau
  • in der Automatisierungstechnik
  • im Schienenfahrzeugbau
  • in der Medizinischen Technik

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Mechatroniker finden sich im Besonderen bei Unternehmen des Technologiesektors oder auch im Stahlbau. Bei einer relativ breiten Gehaltsspanne verdienen Mechatroniker in Deutschland im Durchschnitt ca. 2.700 Euro brutto im Monat (Stand 10.2017, Quelle: Gehaltsvergleich.com).

Ausbildung zum Mechatroniker

Der Beruf des Mechatronikers ist ein Ausbildungsberuf mit staatlicher Anerkennung. Die Ausbildung erfolgt meist in Form einer dualen Berufsausbildung und findet dann parallel im Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule statt. Des Weiteren bieten auch spezialisierte Technikerschulen bzw. Fachschulen die Ausbildung zum Mechatronik an. Praxiserfahrung sammeln die Schüler dann im Rahmen von Praktika und in praxisbezogenen Projektarbeiten.

Die Ausbildung zum Mechatroniker dauert in der Regel 3,5 Jahren und setzt ein gutes technisches und mathematisches Verständnis voraus. Zudem sollten die Auszubildenden handwerklich begabt sein. Die Ausbildungsordnung setzt keinen schulischen Mindestabschluss voraus, jedoch legen Schulen und Betriebe oftmals eigene Zugangsvoraussetzungen fest. Häufig wird zumindest ein guter Hauptschulabschluss vorausgesetzt. Ausbildungsbetriebe für Mechatroniker finden sich sowohl im Handwerk als auch in der Industrie.

Inhalte der Ausbildung zum Mechatroniker sind beispielsweise:

  • maschinelles und manuelles Spannen, Umformen und Trennen
  • Messen und Prüfen von elektrischen Größen
  • Planen und Steuern wichtiger und berufstypischer Arbeitsabläufe
  • Installieren und Testen von Hard- und Software
  • Aufbau und Prüfung von spezifischen Steuerungen (elektrisch, hydraulisch, pneumatisch)
  • Programmieren ganzheitlicher mechatronischer Systeme
  • ordnungsgemäße Bedienung und Instandhaltung von Anlagen
  • Zusammenbau von unterschiedlichen Baugruppen bzw. Komponenten zu Systemen und Maschinen
  • korrekte Einstellung und Kontrolle von Funktionen an mechatronischen Systemen

Studium zum Mechatroniker

Alternativ zur betrieblichen und schulischen Ausbildung können Sie auch ein Studium zum Mechatroniker absolvieren. Das Mechatronik-Studium ist meist interdisziplinär ausgerichtet. Es sind verschiedene Fachbereiche beteiligt: beispielsweise Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau. Insbesondere, wenn Sie später eine höhere berufliche Stellung einnehmen möchten, kann ein Studium Vorteile gegenüber der Ausbildung begründen.

Für das Studium gelten natürlich andere Zugangsvoraussetzungen als für die betriebliche Ausbildung. So sind häufig die Allgemeine Hochschulreife, die Fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife nötig. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, ohne Hochschulzugangsberechtigung das Studium aufzunehmen, sofern eine entsprechende Berufsausbildung und Berufserfahrung vorliegen.

Mechatronik kann an vielen verschiedenen Hochschulen in Deutschland studiert werden. Die Studieninhalte und inhaltlichen Schwerpunkte sind unterschiedlich. Es gibt jedoch Studieninhalte, die typisch für das Mechatronik-Studium sind. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Elektrotechnik
  • Technische Mechanik
  • Mathematik
  • Datenverarbeitung
  • Bauelemente, Grundschaltungen
  • Elektrotechnische Programmierung
  • Werkstofftechnik
  • Steuerungstechnik
  • Digitaltechnik

In der Regel beenden Sie das Mechatronik-Studium mit den akademischen Titeln Bachelor of Science (B.Sc.) oder Bachelor of Engineering (B.Eng.). Dem Abschluss voran geht eine Bachelorarbeit, die die schriftliche Abschlussarbeit des Studiums darstellt. Nach dem Bachelor-Abschluss ist es möglich, ein vertiefendes Masterstudium anzuschließen. Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit, das Studium in Mechatronik als Fernstudium zu absolvieren.

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